Jazz Ambassador
Jazz Ambassador
- Art.Nr.:
- AR 19275
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- Künstler/Künstlerin:
- Scott Robinson
- Gesamtspieldauer:
- 71 Minuten
- Genre:
- Musik > Jazz > Mainstream Jazz
- Einband:
- Jewelcase
- Versandgewicht:
- 0.1 kg je Stück
Jazz Ambassador - Scott Robinson plays the Compositions of Louis Armstrong
ArtNr.: AR 19275, EAN: 0780941127522
Label: Arbors Records
Einband: Jewelcase, Gewicht: 0,1 kg
Gesamtspieldauer: 71 Min.
Musiker:
Scott Robinson
Artikelbeschreibung:
In the early 1990s and during his State Department Jazz Ambassador´s tour of eleven West African countries in 2001, Scott began to reflect on the fact that while Louis Armstrong's instrumental gifts as a virtuoso trumpeter are well known , his compositional talents are often overlooked. Armstrong either wrote or co-wrote a lot of great music, much of which is seldom performed, is as startling, even avant-garde, today as when first written. The sublime pleasure of this album, and what gives it such artistic distinction, is the creative imagination Scott Robinson applies in uniquely arranging Armstrong's great tunes in a way never before heard, and performing them on an impressive variety of instruments. Armstrong was and is king of American music. Yet few of us realize the immensity of his accomplishment. Scott´s genius may help to rectify this omission.
Während einiger Tourneen dachte Scott Robinson über die Tatsache nach, dass Louis Armstrong's instrumentale Begabungen als ein virtuoser Trompeter recht wohl bekannt sind, während sein kompositorisches Talent oft übersehen wird. Armstrong schrieb allein oder mit anderen viel großartige Musik, die nur selten aufgeführt wird, aufregend, fast avantgardistisch, als wenn sie heute erst geschrieben worden wäre. Das unvergleichliche Vergnügen, das dieses Album neben seiner künstlerischen Klasse bietet, liegt in der kreativen Phantasie von Scott Robinson, der Amstrongs tolle Melodien einzigartig arrangierte und mit einer nie zuvor gehörten, beeindruckenden Vielfalt der Instrumentierung einspielte. Armstrong war und ist der König der Amerikanischen Musik. Trotzdem erkennen nur wenige seine unermeßlichen Fähigkeiten. Scott's Genie kann dabei helfen, diese Nichtbeachtung zu korrigieren.
Rezensionen
Der Multi-Instrumentalist Scott Robinson steht beispielhaft für jazzmusikalisch und -musikantisch Außergewöhnliches, was er auch auf Tonträgern vielfach demonstriert. Nicht zuletzt trägt dazu seine Sammlung von annähernd 300 Musikinstrumenten (!) bei, die er auch alle, bis auf einige funktionstüchtige, beherrscht. Scott Robinsons Intention für diese CD (13 oder 14 Titel aufgenommen im September 1992 bzw. im August 2002) war es, zum einen die Rolle und Bedeutung des Komponisten Louis Armstrong herauszustellen, dessen diesbezügliche Meriten-vornehmlich in seinen früheren Jahren existent stets im Schatten seiner überragenden instrumentalen Fähigkeiten standen. Zum anderen beabsichtigte Robinson, hier 14 Armstrong-Schöpfungen in bislang nie gespielten und gehörten Arrangements zu präsentieren, wobei er auch einige „Exoten" seiner Instrumentensammlung einsetzt. Die Resultate sind ideenmäßig sowohl überraschend wie auch geradezu ideal. Robinson ist auf folgendem Instrumentarium zu hören: Tenor-, Bariton-, Bass-, C-Melody- und F-Mezzo-Sopransaxophon, Trombonium, Double Bell-Euphonium, Echo-Kornett und Ophicleide. Eine Beschreibung der „Exoten" ginge hier zu weit, Robinson erläutert sie in den Linernotes. Für die Interpretationen seiner Arrangements beschäftigt Robinson in den einzelnen Titeln wechselnd auftretende Musiker: Larry Ham, Piano und Hammondorgel, Mark Shane, Piano, und in „Red Cap" auch Gesang, Mike LeDonne, Hammondorgel, Pat O'Leary, Bass, sowie Drummer Klaus Suonsaari. Hier fehlt der Platz, um jeden Titel in seiner speziellen Interpretation zu würdigen, jedoch seien einige Beispiele angeführt: Der Starter "Potato head blues" bringt Robinson, Bass-/Drumsbegleitet, zuerst auf dem Tenor-, danach auf dem Bass-Saxophon zu Gehör, zu dem er für den berühmten Kornett-Stop-Time-Chorus Armstrongs wechselt. „Cornet chop suey" erklingt mit dem Einsatz des Echo-Kornetts, das über ein zusätzliches Ventil verfügt, mit dem ein Dämpfer-Effekt erreicht werden kann, und wodurch es möglich ist, in einer Art Call-And-Response-Technik mit sich selbst zu spielen. Die Armstrongsche Eingangsfigur des Stückes veranlasst Robinson zudem, dieses in Bebop-Manier anzugehen. Im Up-Tempo-Stück „Hear me talkin'to ya" fegt Robinson auf dem Baritonsaxophon im BebopIdiom durch die Takte in einer Art, die einem Serge Chaloff alle Ehre gemacht hätte. Ein Ausreißer jedoch ist „Swing that music", live aufgenommen im Juni 2001 in Ghanas Hauptstadt Accra mit Robinson auf dem Tenorsaxophon, Pat O'Leary am Bass und Pianist Larry Ham. Dieses Trio wird rhythmisch unterstützt von der Trommlergruppe eines einheimischen 39-köpfigen Kinderorchesters, und es ist einfach faszinierend, wie nahtlos, rhythmisch präzise und ohne jede kleinste Unstimmigkeit diese blutjungen Trommler mit Robinsons hartswingendem, treibenden Tenorsaxspiel korrespondieren. Eine kleine Kostbarkeit ist die Schlussnummer „Tears'; hier entfaltet Robinson auf dem Tenorsaxophon einen hymnenartigen Grundgestus, den er mit ausgedehnten „Free"-Passagen anreichert, was ihn auch auf diesem Feld des freien Spiels als einen Meister zeigt. Eine außergewöhnliche CD eines ebenso außergewöhnlichen wie genialen Musikers, der vorführt, wie rein traditionell-verwurzelte Kompositionen mit hoher Kreativität und entsprechendem Ideenreichtum in etwas völlig Neuartiges transformiert werden können, ohne an Jazz-Substanz zu verlieren. (Gerhard Hopfe)
Inhalt des Albums:
1. Potato head blues - 006:14 Min.
2. Lazy 'Sippi steamer going home - 004:49 Min.
3. Irish black bottom - 004:48 Min.
4. Gutbucket blues - 003:25 Min.
5. Cornet chop suey - 005:00 Min.
6. Gully low blues - 005:22 Min.
7. When you leave me alone to pine - 004:14 Min.
8. Hear me talkin' to ya - 004:31 Min.
9. Someday you'll be sorry - 006:42 Min.
10. Wild man blues - 004:05 Min.
11. Red cap - 004:58 Min.
12. Yes! I'm in the barrel - 005:06 Min.
13. Swing that music - 005:50 Min.
14. Tears - 005:35 Min.
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