In A Basie Mood
In A Basie Mood
- Art.Nr.:
- AR 19286
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- 1 Stück
- Künstler/Künstlerin:
- Donnie O'Brien
- Gesamtspieldauer:
- 55 Minuten
- Genre:
- Musik > Jazz > Mainstream Jazz
- Einband:
- Jewelcase
- Versandgewicht:
- 0.1 kg je Stück
In A Basie Mood - Drummer Donnie O'Brien meets Manhattan Swing
ArtNr.: AR 19286, EAN: 0780941128628
Label: Arbors Records
Einband: Jewelcase, Gewicht: 0,1 kg
Gesamtspieldauer: 55 Min.
Musiker:
Donnie O'Brien
Artikelbeschreibung:
Donnie O´Brien - ein talentierter Drummer, der seit den frühen siebziger Jahren regelmäßig im Großraum New York arbeitet - macht sein Debüt zu einem Treffen mit Bucky Pizzarelli, John Bunch and Jay Leonhart - gemeinsam mit der Saxophon Größe Carmen Leggio. Die Musik neigt sehr zu Basie, wobei die Musiker entspannt klingen, sich gegenseitig Raum lassen und mit Leichtigkeit swingen, mit einem unaufdringlich und doch mit reichlich viel Drive spielendem O´Brien, dem so eine äußerst unterhaltsame CD gelingt.
br>Donnie O'Brien, a telented drummer who has worked regularly in the New York area since the early 1970s, makes his recordingdebut on this meeting with Bucky Pizzarelli, John Bunch and Jay Leonhart, together with saxophone great, Carmen Leggio. The music is very much in a Basie vein with the musicians sounding relaxed, leaving space for each other and swinging lightly, with O´Brien playing with much subtlety and yet with plenty of quiet drive, making for a most enjoyable CD
Rezension:
Das Trio Manhattan Swing, bekannt auch unter dem Namen New York Swing mit dem Gitarristen Bucky Pizzarelli, dem Bassisten Jay Leonhart und John Bunch am Piano steht seit einigen Jahren beispielhaft für kammermusikalischen hochkarätigen und immens swingenden Jazz. Gelegentlich trat noch ein Drummer zu diesem Trio, und auf dieser im Oktober 2002 aufgenommenen CD holte man sich Donnie O'Brien hinzu. Dieser recht unbekannte Musiker - man erfährt im Booklet nichts über sein Geburtsjahr - seit den frühen 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in der Jazzszene der New Yorker Region aktiv. Er präsentiert mit dieser CD seine ersten Aufnahmen unter eigenem Namen. O'Brien nennt Gene Krupa, Jo Jones, Sid Catlett und Buddy Rich als seine Inspiratoren, entscheidende Impulse erhielt er jedoch durch Mel Lewis, der ihn als Schüler unter seine Fittiche nahm. Mit dem außerordentlichen musikantischen Level von Manhattan Swing führt O'Brien seine Fähigkeiten neben Leonharts Bass als weiterer Tempogeber vor, die ihn als mit großem Einfühlungsvermögen und hörbar intensiv wirkenden Drummer zeigen. Spektakuläres Power-Drumming ist hier seine Sache nicht; sein einziges Solo in „Bye bye blues" bringt er im Dialog mit Bucky Pizzarellis akkordischem Gitarrenpart ausschließlich mit Besen gespielt zu Gehör. Gewiss mit Blick auf das Centenarium 2004 war es Bucky Pizzarellis Idee, die CD ganz im Stil Count Basies auszurichten, wozu neun Titel der Basie Band der Jahre 1936 bis 1945 ausgewählt wurden. Das Eingangsstück „One o'clock jump" setzt denn auch entsprechende Maßstäbe: Der lässigswingende Drive der legendären Basie-Rhythmusgruppe jener Jahre bestimmt das gesamte Programm, in dem sich - bedingt auch durch die langen Laufzeiten der Nummern - ein reichhaltiges solistisches Programm entfaltet. Im Gegensatz zu seinem berühmten Kollegen Freddie Green gestaltet Bucky Pizzarelli lange Solopassagen. John Bunch dagegen agiert einerseits ganz im Geist des Count mit sparsamen Pianoparts, zum anderen bringt er in seinen ausgedehnten Soli seine ureigene Stilistik, hier mehr Teddy-Wilson-geprägt, ein. In „Lester leaps in" ist zusätzlich Buckys Sohn John Pizzarelli an der Gitarre im Spiel. Als „Special Guest' gibt es hier noch einen Frontliner: Der Tenorsaxophonist Carmen Leggio, zur Zeit der Aufnahmen 75 Jahre alt, ist unverkennbar ein Schüler der Coleman-Hawkins-Herschel-Evans-Buddy-Tate-Linie, lässt aber auch Lester Young nicht ganz im Abseits. Leggio, mit reicher Praxis in den Bands von u. a. Terry Gibbs, Benny Goodman, Gene Krupa, Buddy Rich, Maynard Ferguson und Thad Jones/Mel Lewis, führt hier als seine individuelle Ausdrucksweise ein äußerst relaxtes Spiel vor, kombiniert mit streckenweiser Über-Sparsamkeit. Eine interessante Entdeckung, und zudem ein abrundendes Plus zum Count-Basie-Tribut von Manhattan Swing.(Gerhard Hopfe)
Inhalt des Albums:
1. One o'clock jump - 005:53 Min.
2. Blue and sentimental - 004:36 Min.
3. I never knew - 005:49 Min.
4. Robbin's Nest - 008:10 Min.
5. Lester leaps in - 006:01 Min.
6. Body and soul - 007:27 Min.
7. Moten swing - 006:50 Min.
8. Jive at five - 005:11 Min.
9. Bye bye Blues - 004:11 Min.
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